Satzung der Deutschen Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1
Der Verein führt den Namen „Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin e.V.“ (DGOM) nach Eintrag in das Vereinsregister mit dem abgekürzten Zusatz „e. V.“.

1.2
Der Verein hat seinen Sitz in Bonn. Er ist im ganzen Bundesgebiet tätig. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zwecke des Vereins

2.1
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

2.2
Zwecke des Vereins sind die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Orthomolekular-Medizin, die Verbreitung dieses Wissens in der Bevölkerung im Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl sowie der Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen, Gesellschaften oder sonstigen Institutionen im In- und Ausland, die sich mit orthomolekularmedizinischen Fragen befassen.

2.3
Der Zweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere

  • durch die Förderung oder Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen und deren Veröffentlichung,
  • durch Seminare, Tagungen und Online-Fortbildungsmöglichkeiten zu Themen, die dem Vereinszweck dienen
  • sowie durch ein Diplom, welches als einheitlicher und qualitativ hochstehender Nachweis orthomolekularmedizinischer Kenntnisse die Orientierungsmöglichkeiten der Bevölkerung verbessert.

2.4
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

2.5
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus MItteln des Vereins.

§ 3 Zweckbindung

3.1
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.2
Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Vereinsmitteln besteht nicht. Soweit es nicht dem Förderungszweck zuwider läuft, sollen die Mittel nur in jederzeit widerruflicher Weise vergeben werden.

§ 4 Mitgliedschaft

4.1
Ordentliches Mitglied kann jede integre natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, sich mit den Zielen des Vereins identifiziert und sich für deren Verwirklichung einsetzt. Juristische Personen, die sich mit den Zielen des Vereins identifizieren und sich für deren Verwirklichung einsetzen, können außerordentliche Mitglieder werden.

4.2
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet nach Antrag (schriftlich oder per Email) der Vorstand. Sofern der Vorstand eine Aufnahme ablehnt, kann gegen die ablehnende Entscheidung innerhalb einer Frist von 4 Wochen Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung eingelegt werden. Juristische Personen haben dieses Recht nicht.

4.3
Der Vorstand kann einen ehemaligen Präsidenten, der sich um die DGOM verdient gemacht hat, zum Ehrenpräsidenten ernennen. Der Ehrenpräsident steht dem Vorstand beratend zur Seite und kann gleichzeitig Mitglied des wissenschaftlichen Beirats sein.

4.4
Mitglieder (natürliche Personen), die sich um die DGOM verdient gemacht haben, kann der Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernennen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

5.1
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Austritt aus dem Verein.

5.2
Der Austritt erfolgt durch Erklärung (schriftlich oder per Email) gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum jeweiligen Jahresende erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist.

5.3
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ohne Mahnung von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es länger als 12 Monate mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist.

5.4
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Zwecke des Vereins handelt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

6.1
Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben.

6.2
Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 7 Organe des Vereins

7.1
Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der wissenschaftliche Beirat. Die Zusammensetzung des Beirats bestimmt der Vorstand.

7.2
Abgesehen von Auslagenersatz und Aufwandsentschädigung ist die Tätigkeit der Vereinsorgane grundsätzlich ehrenamtlich. Für die bloße Teilnahme an Mitgliederversammlungen sind Auslagenersatz und Aufwandsentschädigung nicht vorgesehen.

§ 8 Mitgliederversammlung

8.1
Jährlich ist eine Mitgliederversammlung durch den Präsidenten einzuberufen; im Falle dessen Verhinderung ist die Einberufung durch den Vizepräsidenten vorzunehmen.

8.2
Die Mitgliederversammlung ist schriftlich oder per Email einzuberufen. Die Einberufung muss mindestens 14 Tage vor dem Termin der Veranstaltung erfolgen. Sie muss die vom Präsidenten festzusetzende Tagesordnung enthalten.

8.3
Anträge zur Tagesordnung der Mitgliederversammlung sind mindestens eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich bekanntzugeben.

8.4
Eine Mitgliederversammlung muß auch dann einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 1/5 der Mitglieder schriftlich durch Eingabe an den Vorstand beantragt wird.

8.5
Mitglieder sind Personen mit einem abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Hochschulstudium, wie z.B. Medizin, Chemie, Biologie, Physik etc., sowie Oekotrophologen und Ernährungswissenschaftler. Nichtärzte, die vorwiegend in der orthomolekularen Medizin tätig sind, können Mitglieder werden. Alle Nichtärzte haben volles Stimmrecht, mit Ausnahme von Abstimmungen über ärztliche Standesfragen und die Beziehungen zu ärztlichen Standesorganisationen.

8.6
Der Protokollführer hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, das von Protokollführer und Präsident zu unterzeichnen ist.

§ 9 Vorstand

9.1
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie dem Schatzmeister. Er regelt die Vereinsgeschäfte, bestimmt die Richtlinien, leitet den Verein und vertritt ihn nach außen.

9.2
Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind der Präsident, der Vizepräsident und der Schatzmeister. Der Präsident in Gemeinschaft mit dem Vizepräsidenten oder dem Schatzmeister sind berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

9.3
Der Vorstand wird in der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung auf die Dauer von mindestens 4 Geschäftsjahren per Handzeichen/Akklamation in offener Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit geählt.

9.4
Der Vorstand kann ein Vorstandsmitglied mit der Vertretung des Vereins bevollmächtigen.

§ 10 Auflösung des Vereins

10.1
Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden. Die bis dahin gewählten Vorstandsmitglieder sind die Liquidatoren.

10.2
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den BUND und Greenpeace zu gleichen Teilen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

10.3
Sollte BUND/Greenpeace nicht mehr existieren, so haben die Liquidatoren über die Vermögensverwendung zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung zu beschließen.

Unser Ziel ist es, das Wissen über die Orthomolekularmedizin zu verbreiten, die Forschung zu fördern und eine wesentliche Verbesserung der gesundheitlichen Situation in der Bundesrepublik.

Kontakt
  • Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin e. V.
  • Königstr. 29
  • 53115 Bonn
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