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Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin

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Orthomolekularmedizin dient der Erhaltung einer guten Gesundheit und der Krankheitsbehandlung durch Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die darin normalerweise vorkommen und für unsere Gesundheit erforderlich sind.

 



Diese präzise Formulierung prägte Linus Pauling 1968, bislang der einzige Wissenschaftler, der zwei Nobelpreise erhielt und diese nicht mit anderen teilen musste; den ersten für Chemie (Triplehelix), den zweiten für Frieden. Der Friedensnobelpreis wurde ihm verliehen, weil er es geschafft hatte, die oberirdischen Atombombenversuche in Nevada unter die Erde zu verbannen.
Es geht also um die richtige und wirksame Dosis natürlicher, im menschlichen Körper vorkommender Moleküle. Der konventionellen Medizin ist das nicht unbekannt. Nur definiert sie es nicht so, obwohl die besten und nebenwirkungsärmsten schulmedizinischen Therapien orthomolekularer Natur sind.

Ein Beispiel aus Paulings Buch How to Live Longer and Feel Better ist die Behandlung des Diabetes mellitus mit Insulin. Insulin von Schaf und Schwein unterscheidet sich nur geringfügig von menschlichem, welches mittlerweile als Humaninsulin bevorzugt eingesetzt wird. Es sorgt dafür, dass Glukose in die Zellen aufgenommen wird. Sein einziger Nachteil ist, dass es subkutan injiziert werden muss.
Ein zweites Beispiel dieser Krankheit ist, durch Diät, durch Regulierung der Zuckeraufnahme,  den Blutzuckerspiegel im Normalbereich zu halten.
Ein drittes Beispiel ist, durch vermehrte Aufnahme von Vitamin C den Bedarf an Insulin zu senken. Dice und Daniel berichteten 1973 über eine Insulinbedarfssenkung von 2 I.E. pro 1 Gramm oral zugeführtem Vitamin C. Mittlerweile wissen wir, dass es mit orthomolekular-medizinischen Maßnahmen möglich ist, sowohl die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2, als auch eines Metabolischen Syndroms zu verhindern. 
Der vierte Weg, die Verabreichung oraler Antidiabetika, ist keine orthomolekulare Lösung, da es sich hierbei um synthetische Substanzen handelt, die dem menschlichen Körper fremd sind und unerwünschte Nebeneffekte haben können.
Es gibt noch weitere orthomolekulare Therapien im konventionellen Medizinbetrieb, z. B. bei Phenylketonurie, Galaktosämie oder Schilddrüsenunterfunktion. 

 


Manche denken, ein Medikament, das viele verschiedene Krankheiten heilen soll, habe keinen Wert für eine einzige dieser Krankheiten. Es ist jedoch erwiesen, dass z. B. die Einnahme großer Mengen an Vitamin C nicht nur bei viralen und bakteriellen Infektionen hilft, sondern auch bei Krankheiten, die damit gar nicht zusammenzuhängen scheinen, z. B. Schizophrenie, kardiovaskuläre Erkrankungen oder Krebs.
Gewöhnliche Medikamente beeinflussen spezifisch ein bestimmtes Molekül, Gewebe oder Krankheitserreger, um eine Krankheit zu bekämpfen. Leider interagieren sie schädlich mit anderen Körperbestandteilen und rufen Nebenwirkungen hervor, die sie gefährlich machen.

Demgegenüber ist Vitamin C ein normaler, lebensnotwendiger Körperbestandteil. Es ist im Grunde an allen biochemischen Reaktionen und Schutzmechanismen des Körpers beteiligt. Mit der „offiziell“ täglich empfohlenen Aufnahme von 100 Milligramm arbeiten diese aber nicht effizient. Wesentlich mehr ist für ein optimales Immunsystem und höheren Schutz vor allen Krankheiten erforderlich.
Selbstverständlich gilt eine angemessene Dosierung auch für alle anderen Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe. Sekundäre Pflanzenstoffe zählen ebenso zur therapeutischen Palette wie „normale“ Medikamente und konventionelle Behandlungsmethoden. Xenomolekulare Stoffe sollten wegen ihres Gefahrenpotentials jedoch mit Bedacht und eher akut als chronisch eingesetzt werden.

Diese auf wissenschaftlichen Kenntnissen ruhenden Überlegungen sind der richtige Weg und wirken integrativ auf die konventionelle Medizin. Das zeigt sich u. a. auch daran, dass mittlerweile für das Vitamin D die offiziell empfohlene tägliche Dosis vervierfacht wurde, von 200 auf 800 I.E. Diese Menge ist weder durch Sonnenlicht, noch mit einer „gesunden“ Ernährungsweise zuführbar und straft alle Lügen, die immer noch wider besseres Wissen behaupten, mit einer ausgewogenen Ernährung habe man alles, was man braucht.
Nicht mehr angezweifelt wird seit Jahren die Erkenntnis, mit einer ausreichenden Folsäureversorgung vor und während Schwangerschaften kindliche Missbildungen vermeiden zu können. Es wäre infantil zu glauben, nur ein einziges Vitamin sei zur Fehlbildungsvermeidung nützlich. Mittlerweile wurde publiziert, dass auch ein ausreichend hoher Vitamin B12-Blutspiegel vor Neuralrohrdefekten schützt – unabhängig vom Folsäurespiegel.

Die Akzeptanz der Orthomolekularmedizin würde sicher ein bisschen mithelfen, eines der großen Probleme der heutigen Zeit zu lösen, nämlich die ständig steigenden Kosten des Gesundheitswesens zu senken. Gegen eine subtile und bessere Diagnosik, die mithin auch teurer ist, wäre an sich nichts einzuwenden. Es hapert aber an der Therapie bzw. an der Prävention. Hier kann die Orthomolekularmedizin hilfreich eingreifen. Milliardensummen ließen sich allein auf dem Gebiet der kardiovaskulären Krankheiten damit einsparen.

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