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Ernährungsbericht 2008. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. ISBN 978-3-88749-214-4.

 

" Die Ernährungssituation von selbstständig in Privathaushalten lebenden Senioren und Seniorinnen unterscheidet sich nicht wesentlich von jüngeren, noch im Berufsleben stehenden Erwachsenen. Hiervon weicht die in dieser Studie erfasste Energie- und Nährstoffzufuhr von Personen in den Einrichtungen der Altenpflege ganz erheblich ab."

Durchschnittsalter und Pflegebedürftigkeit sind in Pflegeheimen höher. Die Energie- ud Nährstoffzufuhr in Altenpflegeheimen ist deutlich niedriger als bei Senioren in Privathaushalten, und zwar für folgende Stoffe:

Energie (kcal), Fett, Protein, Kohlenhydrate, Balaststoffe, Vitamin D, Vitamin E, Thiamin, Riboflavin (gering niedriger), Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C (50/144 mg für Frauen, 54/120 mg für Männer), Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink. Annähernd gleich ist sie nur für Vitamin A.

"Da die Teinahme der Pflegeheime an der Studieauf freiwilliger Basis stattfand," vermutet die DGE mit Recht eine positive Selektion. Die durchschnittlich Ernährungssituation dürfte demnach noch schlechter sein. Der Grad der Pflegebedürftigkeit beeinflusste die Nährstoffversorgung stärker als das Lebensalter.

Da Pflegebedürftige "häufig bereits mit Ernährungsdefiziten ins Altenpflegeheim einziehen", wird unterstellt, eine "ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsversorgung" sei in Privathaushalten nicht gewährleistet. Gleichzeitig wird eine Appetitabnahme nach einem Einzug ins Pflegeheim "mitunter" bestätigt.

"Unterschreitet die tägliche Nahrungszuführ 1500 kcal (6,3 MJ), ist eine bedarfsdeckende Aufnahme essenzieller Nährstoffe mit herkömmlichen Lebensmitteln fast nicht möglich", steht im Kapitel "Fazit".

Das "fast" klingt so, als sei eine adäquate Versorgung gerade noch möglich. Die Zahlen der insgesamt 148 Männer und 606 Frauen umfassenden Studie sprechen eine andere Sprache. Unterhalb der D-A-CH-Referenzwerte für die Energie- und Nährstoffzufuhr liegen hinsichtlich

Energieversorgung 79,1 % der Männer und 64,5 % der Frauen,

hinsichtlich Ballaststoffen 100,0 % bzw. 99,7 %,

Vitamin D 92,6 % und 95,7 %,

Vitamin E 82,4 % und 85,8 %,

Folat 98,6 % und 97,0 %,

Vitamin C 86,5 % und 91,9 %,

Calcium 82,4 % und 90,8 % und

Magnesium 95,3 % und 96,5 %.

Der aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geförderte Bericht der DGE beschönigt eine untragbare Situation.

Es grenzt an Körperverletzung, so vielen Menschen nicht das Nötigste an Nährstoffen zu geben. Nächstenliebe und Menschenwürde gebieten, unsere Ältesten nicht darben zu lassen. Die Kosten einer Substitution lebenswichtiger Stoffe muss sich in die Budgets einarbeiten lassen.

BW

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